
Organspende – Transparenz wagen!
Die deutsche Bevölkerung tut sich schwer mit dem Thema Organspende. Die Anzahl der Organspenden nimmt weiter ab, der Bedarf an Organen für Schwerstkranke aber ist kontinuierlich hoch. Trotz modernster Medizin und modernster Organersatzverfahren. Die generelle Zustimmung zur Organspende liegt laut Umfragen in Deutschland bei über 80%, dennoch sind wir in Europa unter den Schlusslichtern. Was klappt bei der Umsetzung nicht? Organspende kann in jedem Krankenhaus umgesetzt werden. Der Statt fördert durch die Finanzierung von Arztstellen und Strukturen die Identifikation potenzieller Organspender sowie das Management der Organspende. Im Vordergrund steht der Patientenwille. Im Vortrag werden mögliche Ängste und Vorbehalte zum Thema Organspende offen angesprochen. Zudem wird auf gesetzliche Vorgaben, das Organspenderegister und auf die in einigen Nachbarländern eingeführte Widerspruchlösung eingegangen.
Blutspende
Blutspenden sind für die Krankenversorgung absolut notwendig. Jährlich werden Millionen von Blutkonserven benötigt, um Patienten zu helfen. Viele medizinische Eingriffe – zum Beispiel Operationen oder Krebstherapien – sind heutzutage nur möglich, wenn menschliches Blut in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Auch wenn der Verbrauch an Blutkonserven in den letzten etwa 10 Jahren spürbar gesunken ist, bleibt der Bedarf weiter hoch, da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann und altersbedingt mehr aktive Blutspenderinnen und Blutspender ausscheiden als neue hinzugewonnen werden können. Daher sind freiwillige Spenderinnen und Spender auch weiter unerlässlich, um die Versorgung sicherzustellen. Die Blutspende ist nicht nur ein Akt der Nächstenliebe, sondern auch eine Möglichkeit, aktiv zur Gesundheit der Gemeinschaft beizutragen. Es ist wichtig, potenzielle Spenderinnen und Spender regelmäßig anzusprechen und zu motivieren. Das Deutsche Rote Kreuz führt regelmäßig Kampagnen und Veranstaltungen durch, um die Bevölkerung über die Relevanz der Blutspende zu informieren. Ärztinnen und Ärzten kommt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine bedeutende Rolle zu, indem sie ihre Patientinnen und Patienten für das Thema sensibilisieren und gewinnen.
Preis
Wissenswertes
Moderation / Referent:
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h. c. H. Van Aken, Münster, FA für Anästhesiologie, ZB Intensivmedizin, ZB Spezielle Schmerztherapie, Vorsitzender der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Referierende:
Dr. med. R. Deitenbeck, Hagen, FA für Transfusionsmedizin, ZB Hämostaseologie, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Transfusionsmedizin Hagen
Univ.-Prof. Dr. med. K. Hahnenkamp, Greifswald, FA für Anästhesiologie, ZB Notfallmedizin, ZB Intensivmedizin, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Universitätsklinikum Greifswald